Die juckenden Fasern, die es nicht geben darf ... und mehr

Alexeij V. Surov

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Übersetzung von Morgellons.be

Gentechnisch veränderte Soja wird mit Sterilität und erhöhter Nachwuchs-Sterblichkeit bei Hamstern in Verbindung gebracht

responsibleTechnology.org/blog/261

Original erschienen in der Huffington-Post vom 09.03.11

„Diese Studie war nur Routine“, sagte der russische Biologe Alexeij V. Surov, was sich möglicherweise als die Untertreibung des Jahrhunderts herausstellen könnte. Surov und seine Kollegen machten sich daran herauszufinden, ob das von Monsanto gentechnnisch veränderte Soja (GM-Soja), welches auf 91% der amerikanischen Sojafelder angebaut wird, zu Problemen beim Wachstum oder der Vermehrung führt. Was sie entdeckten, könnte eine Multi-Milliarden Industrie erschüttern.

Nach zweijähriger Fütterung von Hamstern über jeweils drei Generationen zeigten diejenigen Tiere, welche die GM-Diät bekommen hatten und ganz besonders die Gruppe, welche vorwiegend GM-Soja bekommen hatte, geradezu niederschmetternde Ergebnisse. Bei der dritten Generation waren die meisten der mit GM-Soja gefütterten Hamster unfruchtbar geworden. Sie litten auch unter langsamerem Wachstum und einer hohen Sterblichkeit bei den Jungtieren.

And als ob dies nicht erschreckend genug wäre: bei einigen der in der dritten Generation Geborenen wuchsen im Mäulchen Haare (siehe Foto) – dies ist ein seltenes Phänomen, das aber anscheinend häufiger vorkommt bei denjenigen Hamstern, die mit Gen-Soja gefüttert worden waren.

Die Studie, die gemeinsam von Surov’s Institute of Ecology and Evolution an der russischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Gesellschaft für Gensicherheit durchgeführt wurde, soll in drei Monaten veröffentlicht werden (Juli 2010) – daher werden die technischen Einzelheiten noch warten müssen. Surov sandte mir jedoch in einer e-mail einen Umriß der grundsätzlichen Anordnung.

Er benützte Campbell-Hamster, die eine schnelle Vermehrungsrate haben und die in vier Gruppen unterteilt wurden. Alle wurden normal gefüttert, doch bekam eine gar kein Soja, eine andere hatte Soja, das nicht gentechnisch verändert war, eine dritte bekam GM-Soja und eine vierte bekam einen höheren Anteil an GM-Soja als die andere. Sie nahmen per Gruppe fünf Hamster-Paare, von der jede 7 – 8 mal warf, insgesamt waren es 140 Tiere.

Surov ließ die „Voice of Russia“ (die Stimme Russlands) Folgendes wissen:

„Im Anfang verlief alles glatt. Wir bemerkten aber ziemlich schwerwiegende Auswirkungen, als wir von den Jungen neue Paare auswählten und sie wie vorher fütterten. Diese Paare zeigten ein geschwächtes Wachstum und erreichten die sexuelle Reife nur langsam.“

Er selektierte neue Paare aus jeder Gruppe, welche nochmal 39 Würfe brachten. Es waren 52 Welpen bei der Kontrollgruppe und 78 bei der Gruppe, die kein Gen-Soja bekommen hatte. Die Gruppe mit dem Gen-Soja hatte jedoch nur 40 Junge. Und von diesen verstarben 25%. Diese Sterberate lag um ein Fünffaches höher als die 5% der Kontrollgruppe. Von den Hamstern, die Futter mit einem hohen Anteil an Gen-Soja bekamen hatte nur ein einziges Weibchen Junge. Sie hatte 16 Welpen. Ungefähr 20% davon starben.

Surov meinte „Die niedrige Anzahl in F2 (der dritten Generation) zeigte, dass viele Tiere unfruchtbar waren.“

Die veröffentlichte Studie wird auch Angaben über die Größe der Organe bei der dritten Generation enthalten einschließlich der Maße der Hoden, der Milz, des Uterus etc. Und wenn dieses Team die entsprechenden Mittel auftreiben kann, dann wird man auch die Hormonspiegel in den Blutproben analysieren.

Haarwuchs im Inneren des Mäulchens

Vor einiger Zeit in diesem Jahr war Surov der Ko-Autor einer in Doklady Biological Sciences veröffentlichten Studie die zeigte, dass in seltenen Fällen in den Taschen des zurückgegangenen Zahnfleisches im Inneren der Hamstermmäulchen Haare wuchsen.

(Es müßte eigentlich „Fasern“ heißen, ich halte mich aber an den Text. Der Übersetzer).

„Einige dieser Zahnfleischtaschen enthielten einzelne Haare, andere zeigten dicke Bündel farbloser oder pigmentierter Haare die so weit herausstanden, dass sie bis zur Kaufläche der Zähne reichten. Manchmal war die Zahnreihe auf beiden Seiten mit einer regelrechten Bürste von Haarbündeln umgeben. Diese Haare wuchsen senkrecht in die Höhe und hatten spitze Enden. Sie waren häufig mit Schleimklumpen bedeckt.“

Die Fotos dieser Haarbündel sind ekelerregend. Gauben Sie es mir, oder schauen Sie mal selber:
  Hamsterkiefer

In der abschließenden Erklärung der Studie vermuten die Autoren, dass ein solch erstaun-licher Defekt möglicherweise auf die Diät der Hamster zurückzuführen ist, die im Labor aufgezogen wurden. Sie schreiben „diese Symptomatik wird möglicherweise durch die Anteile der Nahrung verschlimmert, die in natürlicher Nahrung fehlten, wie gentechnisch veränderte (GM) Anteile (GM Sojabohnen oder Maismehl) oder Kontaminanten (Pestizide, Mykotoxine, Schwermetalle, etc.).“ Tatsächlich war die Anzahl der Hamster, die Haare im Mäulchen hatten bei der dritten Generation der Tiere, die mit GM-Soja gefüttert wurden viel höher als Surov es irgendwo sonst gesehen hatte.

Vorläufig, doch beunruhigend

Surov warnt davor, voreilige Schlüsse daraus zu ziehen. Er sagte „Es ist durchaus möglich, dass das GMO diese Auswirkungen nicht allein auslöst.“ Surov will der Analyse der Futter-Komponenten Priorität geben, um herauszufinden was diese Wirkung auslöst und wie.

Zusätzlich zu den GMO’s könnten es Kontaminanten sein, so meinte er, oder höhere Herbizidrückstände so wie z.B. Roundup. Tatsächlich befindet sich ein viel höherer Gehalt an Roundup auf diesen Bohnen. Sie werden „Roundup Ready“ genannt. Gene von Bakterien werden in ihre DNS hinein gezwungen, was dazu führt, dass diese Pflanzen das Roundup Herbizid Roundup von Monsanto tolerieren. Deswegen enthält GM-Soja immer die doppelte Bedrohung des höheren Herbizidanteils, verbunden mit irgendwelchen möglichen Nebenwirkungen der Gentechnik.

Jahre der Reproduktionsstörungen, die von Fütterungen mit GMO herrühren

Surov’s Hamster sindnur die letzten bekannten Tiere, die an Störungen der Fortpflanzungs-fähigkeit leiden, nachdem sie gentechnisch veränderte Organismen in ihrem Futter hatten. 2005 berichtete Irina Ermakova, ebenfalls bei der Russian National Academy of Sciences, dass mehr als die Hälfte der Jungtiere von Rattenmüttern, die mit Gen-Soja gefüttert worden waren innerhalb von drei Wochen verstarben. Dies waren fünfmal soviel als die 10% Sterberate bei der Gruppe, die kein Gen-Soja bekommen hatte. Die Jungen in der GM-Gruppe waren auch kleiner und konnten sich gar nicht vermehren.

In aufschlußreicher Übereinstimmung begann ihr Labor, nach ihren Fütterungsversuchen, alle Ratten in der Anlage mit einem handlsüblichen Rattenfutter zu füttern, indem sie Gen-Soja benutzten. Innerhalb von zwei Monaten erreichte die Sterblichkeit bei dem Nachwuchs in der ganzen Laboranlage 55%.

Als Ermakova männliche Ratten mit Gen-Soja fütterte, färbten sich ihre Testikel vom normalen rosa Farbton zu Dunkelblau! Italienische Wissenschaftler fanden ähnliche Veränderungen in den Testikeln von Mäusen, außerdem waren neu gebildete Spermazellen geschädigt. Zudem hatte sich die Funktion der DNS bei den Embryonen der Mäuseeltern geändert, nachdem sie mit Gen-Soja gefüttert worden waren.

Eine Studie der österreichischen Regierung, die im November 2008 veröffentlicht wurde zeigte, dass je mehr GM-Mais an die Mäuse verfüttert wurde, desto weniger Nachwuchs hatten sie und desto kleiner wurden die Jungen.

Der Farmer Jerry Rosman aus Central Iowa hatte ebenfalls Schwierigkeiten mit Schweinen und Kühen, die steril wurden. Einige seiner Schweine hatten sogar Scheinschwangerschaften oder gebaren mit Wasser gefüllte Beutel. Nach Monaten der Untersuchungen und der Tests fand er schließlich heraus, dass das Problem durch das Verfüttern von Gen-Mais entstanden war. Jedesmal wenn eine Zeitung oder ein Magazin oder eine Fernseh-Show über Jerry’s Problem berichtete bekam er Anrufe von anderen Farmern, die sich über die Unfruchtbarkeit bei ihren Viehbeständen auf ihrer Farm in Verbindung mit Gen-Mais.

Forscher beim Baylor College of Medicine entdeckten zufällig, dass Ratten, die auf einer Streu von Maiskolben aufgezogen wurden „weder Junge bekamen noch reproduktives Verhalten zeigten.“ Tests des Streumaterials zeigten zwei Bestandteile welche den sexuellen Zyklus in den weiblichen Tieren stoppte und die „eine Konzentation aufwiesen, die ungefähr zweihundert Mal niedriger war als bei den klassischen Phytoöstrogenen.“ Ein Bestandteil schränkte auch das Sexualverhalten der männlichen Tiere ein und beide Substanzen trugen zum Wachstum von Brustkrebs und Prostatakrebs bei Zellkulturen bei. Die Forscher fanden heraus, dass die Menge der Substanzen je nach Gen-Mais variierte. Die zerdrückten Maiskolben, die in Baylor benutzt wurden wurde stammte wahrscheinlich aus Central Iowa, in der Nähe der Farm von Jerry Rosman und anderer Farmer, die sich über ihr unfruchtbares Vieh beklagten.

Aus Haryana, Indien, berichtete ein Team forschender Tierärzte dass Büffel, die Gen-Baumwollsaat gefressen hatten an Unfruchtbarkeit litten und außerdem bei den weiblichenTieren die Trächtigkeit häufig abbrach und sie Frühgeburten hatten sowie an Uterusvorfall litten. Viele ausgewachsene und junge Büffel sind auch mysteriöserweise verendet.

Leugnen, Attackieren und Absagen der weiteren Folgeprojekte in der Forschung

Wissenschaftler, die nachteilige Erkenntnisse bei gentechnisch veränderten Organismen entdecken werden regelmäßig attackiert, lächerlich gemacht, es wird ihnen die Finanzierung entzogen und sie werden sogar entlassen. Als Ermakova über die hohe Sterblichkeit bei dem Nachwuchs berichtete, der mit Gen-Soja gefüttert worden war, bat sie die Gemeinschaft der Forscher, ihre vorherigen Resultate zu wiederholen und zu bestätigen. Sie besorgte sich weitere finanzielle Mittel um konservierte Organe zu analysieren. Statt dessen wurde sie aber angetriffen und verunglimpft. Proben wurden aus ihrem Labor gestohlen, Papiere auf ihrem Tisch verbrannt und sie sagte dass ihr Chef, wiederum unter Druck von seinem eigenen Vorgesetzten ihr untersagte, weitere Forschung bei GMO’s zu betrieben. Niemand hat bisher Ermakova’s einfache, kostengünstige Studien wiederholt.

Einer ihrer Kollegen, der wohl auf diese Art seine Sympathie ausdrücken wollte wies sie darauf hin, dass ja Gen-Soya vielleicht das Problem der Überbevölkerung lösen könnte!

Surov berichtet, dass er bisher noch nicht unter Druck gesetzt wurde.

Ausstieg aus dem massiven Fütterungsexperiment mit gentechnisch verändertem Material

Ohne detaillierte Tests kann niemand festlegen, was genau die Entstellungen im Reproduktiv- verhalten russischer Hamster und Ratten verursacht, bei italienischen und österreichischen Mäusen und Viehbeständen in Indien und Amerika. Und wir können nur spekulieren über die Beziehung zwischen der Einführung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel im Jahr 1996 und dem steilen Anstieg bei den Geburten untergewichtiger Babies, der Unfruchtbarkeit und anderen Problemen bei der amerikanischen Bevölkerung. Doch glauben viele Wissenschaft-ler, Ärzte und besorgte Bürger nicht, dass die Öffentlichkeit weiterhin die Versuchskaninchen für das massive, unkontrollierte Experiment der Biotech-Industrie stellen sollte.

Alexej Surov sagt „Wir haben solange nicht das Recht, GMO’s einzusetzen bis wir die möglichen nachteiligen Auswirkungen verstehen und zwar nicht nur auf uns, sondern auch auf zukünftige Generationen. Wir brauchen deftnitiv sehr detaillierte Studien um dieses zu klären. Jede Art von Verunreinigung muß geprüft werden bevor wir sie verzehren, und die GMO’s sind nur eine davon.“