Die juckenden Fasern, die es nicht geben darf ... und mehr

Kollywood

Diese Lichtung befindet sich im Pfälzer Wald. Menschen, die ich hierher geführt habe, spüren hier eine besondere Atmosphäre. Sie fühlen sich angenehm berührt und verspüren den Wunsch, weiterzugehen, um mehr zu entdecken, als sich zu Beginn der Lichtung präsentiert.

Es gibt nicht nur Fiktionen, es gibt auch Menschen, die etwas tun: Jadav Payeng – der Mann, der in Indien einen ganzen Wald pflanzte

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Kommentare (1)

  • Arbeiten in der Natur

    26 August, 2011 - 08:07 | Redaktion |

    Gestern spazierte ich auf der Lichtung, um mir einige Zutaten für meinen Salat einzusammeln. Dabei entdeckte ich eine geschlossene Kolonie Springkraut. Ich begann, die Blumen einzeln mit ihren Wurzeln zu ziehen und stapelte die kompletten Pflanzen auf trockenem Gehölz. So waren die zahlreichen Insekten abgelenkt und ich wurde nicht gestochen. Etwa 1000 bis 2000 Pflanzen habe ich gezogen, einige nur 20 cm groß, viele um einen Meter rum und etliche bis zu zwei Meter lang. Es ist ein wunderbares Gefühl, im Flow zu sein und völlig abzutauchen in das irdische Leben selbst, wie es sich auf dem Erdboden präsentiert.

    Hintergründe zu dieser Naturkatastrophe in Deutschland

    • Drüsiges Springkraut
    • Neoflora - Invasive gebietsfremde Pflanzen in Deutschland
    • FloraWeb Forum - Neophyten in Deutschland
    • Indisches Springkraut, Japanischer Staudenknöterich und das massenhafte Auftreten anderer Neophyten - eine Gefahr für die biologische Vielfalt (Biodiversität)

      „Diese raschwüchsige Art breitet sich sehr rasch dank dem Schleudermechanismus der Frucht aus. Dichte Bestände des Springkrauts führen zu einer Verarmung der Begleitvegetation. In Wäldern verhindert es die Verjüngung von Bäumen und Sträuchern. Entlang von Gewässern verdrängt es die einheimische Ufervegetation mit der Folge, dass nach Absterben der Stängel im Herbst offene Stellen ohne lebendes Wurzelwerk entstehen, die von Erosion gefährdet sind.“

      In den USA, Australien und Neuseeland ist nur deshalb in der breiten Öffentlichkeit ein Problembewusstsein hinsichtlich der gefährlichen gebietsfremden Pflanzen- und Tierarten entstanden, weil Tausende von Biologen, Landwirten, Förstern und anderen unmittelbar Betroffenen die Menschen über Jahrzehnte hinweg entsprechend unterrichtet haben und ständig auf dem Laufenden halten. Diese Wissenschaftler und andere Experten sind der Motor dieser Entwicklung (vgl. Kap. 4). In Deutschland wird dieses Thema dagegen ignoriert und bagatellisiert, von Problembewusstsein in der breiten Öffentlichkeit deshalb keine Spur, bis heute nicht.
      Die Pflanzen müssen rasch und vollständig entfernt werden.